Die neue GSC-Baureihe von ZERMA wurde speziell zur Zerkleinerung von
Spritzguss- und Blasabfällen sowie von Profilen, Platten, Folien,
Randstreifen etc. entwickelt. Auch für die Inline-Entsorgung mit z. B.
Förderbändern, Rolleneinzügen, Ansaugdüsen sowie schrägen und axialen
Bypässen haben sich diese Schneidmühlen bewährt. Abgestimmt auf dieses
Einsatzspektrum, bieten die GSC-Schneidmühlen viele interessante Vorteile.
So liefert diese Baureihe ein stets hochwertiges Mahlgut, das sich bestens
zur Weiterverarbeitung eignet. Die vollständige Schallisolierung sorgt für
einen sehr niedrigen Lärmpegel und damit für ein angenehmes Arbeitsumfeld.
Auf Grund der Integration des Schallschutzes sowie der kompakten Bauweise
sind diese Schneidmühlen sehr mobil, so dass sie mittels Hubwagen oder
Gabelstapler leicht an einen beliebigen Einsatzort verlagert werden
können. Der Clou ist jedoch das unschlagbar gute
Preis-Leistungsverhältnis: Denn die intelligente Konstruktion verzichtet
auf alles Überflüssige, was für die effiziente Zerkleinerung in diesem
Einsatzbereich unnötig ist. Dass niedrige Anschaffungskosten aber
keineswegs gegen eine wirtschaftliche und zuverlässige Arbeitsweise
sprechen, beweist die GSC-Baureihe im realen Einsatz.
Je nach Anwendungsfall werden Durchsatzleistungen von 200 kg/h bis 2.500
kg/h erzielt. Es stehen Baugrößen mit Arbeitsbreiten von 300 mm bis 1.200
mm und Rotordurchmesser von 300 mm bis 700 mm zur Verfügung. Mit
Antriebsleistungen von 11 kW bis 90 kW werden die GSC-Maschinen jedem
individuellen Bedarfsfall gerecht.
Die in einer stabilen Stahl-/Schweißkonstruktion gefertigten Gehäuse
gewährleisten in Verbindung mit den V-Rotoren eine lange Lebensdauer und
universelle Einsetzbarkeit der Maschine. Das Mühlengehäuse ist vom
eigentlichen Grundrahmen, der gleichzeitig auch zur Aufnahme der
Lärmschutzverkleidung und des Absauggebläses dient, lärmschutztechnisch
entkoppelt. Das selbe Konstruktionsmerkmal wurde auch mit der Verbindung
zwischen Lärmschutztrichter und Gehäuseoberteil angewendet. Durch die
tangentiale Gehäusegeometrie werden insbesondere auch sperrige
Aufgabematerialien vom Rotor sofort angenommen und zerkleinert. Die
tangentiale Zuführung gewährleistet außerdem eine konstante Materialzufuhr
und verhindert gerade bei leichten Teilen oder sperrigen Hohlkörpern das
sogenannte „Tanzen“ auf dem Rotor. Diese Faktoren sind maßgeblich für die
guten Durchsatzleistungen der GSC-Baureihe verantwortlich.
Die GSC-Maschinen verfügen über zwei Statormesser, die in das Gehäuse
integriert sind. Angepasst an die jeweilige Aufgabenstellung, sind die
Rotoren mit 3 oder 5 Messerreihen bestückt. Sämtliche Messer sind aus
hochverschleißfestem Werkzeugstahl gefertigt und können mehrfach
nachgeschliffen werden. Die Justierung der Messer erfolgt außerhalb der
Schneidmühle mittels Einstelllehre, wodurch lästige Einstellarbeiten
innerhalb der Maschine entfallen. Die Rotormesser sind nach modernster
V-Schnitt-Technologie angeordnet. Im Gegensatz zum Schrägschnitt-Verfahren
wird das Schnittgut hier zum Rotorzentrum gefördert und dadurch äußerst
schonend zerkleinert. Verschleiß und Materialverklebungen an den
Seitenwänden werden dadurch vermieden.
In der Praxis äußerst relevant ist auch die gute Zugänglichkeit zum Rotor,
welche bei dieser Baureihe durch die Integration des Schallschutzes sowie
die durchdachte Gehäusekonstruktion realisiert wurde. Alle
Lärmschutzelemente sowie die Maschine selbst sind ohne Werkzeug
aufklappbar. So sind sowohl Messer- und Siebwechsel, wie auch die
komplette Reinigung der Maschine nach einem Materialwechsel problemlos in
kürzester Zeit möglich.
Zur individuellen Konfiguration stehen zahlreiche Optionen wie
z. B. Absauganlagen, Förderbänder, Metallsuchgeräte, Feingutabscheider
etc. zur Verfügung, so dass eine Optimierung für den individuellen
Einsatzzweck möglich ist.
In der GSC-Baureihe hat ZERMA ihre Erfahrung und Kompetenz aus vielen
Jahren Schneidmühlenbau konsequent umgesetzt und das bestehende
Schneidmühlenprogramm ideal ergänzt, so dass nun Lösungen für die
unterschiedlichsten Anwendungen in der Kunststoffzerkleinerung bereit
stehen. Im Zuzenhauser Technikum von ZERMA stehen sämtliche Schneidmühlen
für ausführliche Materialversuche zur Verfügung.
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